Freitag, 16. Februar 2018

*Rezension* Die Z Akten, P.G. Connor


"Lauf so schnell du kannst, die Streuner kommen!"

Worum geht es? 

Würden Sie ein Jahr nach einer Zombie Apokalypse ein nahezu sicheres Versteck in einer von Untoten verseuchten Welt verlassen, wenn Sie ein Flugzeug hoch oben am Himmel sehen, das genauso schnell verschwindet, wie es auftaucht? Ohne zu wissen, wo es hinfliegt? Ohne zu wissen, was Sie auf der mörderischen Reise erwarten würde? Mit der unsäglichen Angst im Nacken, jederzeit so zu enden, wie diese armen Teufel dort draußen? Getrieben von ihrer nicht endenden Gier nach allem Lebenden.
Sie würden!
Mein Name ist Mike Defranco, und ich habe dafür einen hohen Preis bezahlt.


Meine Meinung

Die Z Akten von P.G. Connor ist der eigentliche 2. Teil der die Geschichte um Mike, Miki, Jo und Leon weitererzählt. 
Dieses Buch ist allerdings vor der eigentlichen Vorgeschichte erschienen. P.G. Connor erzählt in diesem Buch wie die Seuche sich vollkommen über die Welt ausgebreitet hat und wie die kleine Gruppe an überlebenden sich durch ein Chaos von Untoten und charakterschweren Menschen kämpfen muss. 
Ich bin froh das ich ich das Prequel zuerst lesen durfte. Aber man kann dieses Buch auch unabhängig davon lesen. 
Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie war spannend und sehr abwechlungsreich. Man wird an verschiedene Orte geführt und bekommt auch unterschiedliche Lebensweisen der einzelnen Gruppen präsentiert. Auch in diesem Buch muss ich löblich erwähnen das nicht ein einziges mal das Wort "Zombie" niedergeschrieben wurde.
Ich bin gespannt wie die Geschichte um die Z Akten weitergeht. 

Kommen wir einmal zum Cover. 
Ich finde es grandios. Dieses Cover würde mich in einem Buchhandel magisch anziehen. Das farbliche zusammenspiel und die eingearbeiteten Personen in dem Auge finde ich einfach spitze. 

Mein Fazit: Ich denke es wird nicht das letzte Buch vom Autor gewesen sein was seinen Weg in meine Hände findet. Die Z Akten sind wirklich sehr zu empfehlen. 

Ich gebe 5 von 5 Delicious Sternchen



Details



Seitenzahl: 296 Seiten 
Sprache: Deutsch 
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (30. Dezember 2016)
Taschenbuch: 9,99 €
Ebook: 2,99 €

Donnerstag, 8. Februar 2018

Teegestöber aus dem Chaospony Verlag



Teezeremonie von P.G. Connor

Kurzgeschichte

Für diese kleine Blogtour habe ich mir die Kurzgeschichte von P.G. Connor ausgesucht. 
Ich habe schon ein Buch vom Autor gelesen und war deshalb sehr gespannt auf diese kleine Geschichte. 
Ich habe mich auch völlig richtig entschieden. 
"Teezeremonie" ist in sich total stimmig und hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von P.G. Connor ist für mich sehr ausgeglichen und es macht einfach Spaß in seine Welt einzutauchen. Ich mag die Art wie er Dinge beschreibt und auch in so wenig Sätzen eine eigene Welt erschafft.
Ich würde mich freuen wenn es vielleicht bald noch mehr Geschichten vom Autor geben würde. 

Aber nicht nur diese Geschichte ist schön geschrieben. Auch die anderen fand ich super gut. Viel sollte man als Rezensent aber nicht auf die eigenen Geschichten eingehen. Dann lohnt sich das selbst lesen ja gar nicht mehr. :) 
Überzeugt euch selbst und holt euch dieses tolle Büchlein. 

Wer noch mehr über eine Teezeremonie erfahren möchte kann gerne weiterlesen. Im folgenden habe ich mich ein bisschen durch das World Wide Web geforstet und euch meiner Meinung nach ein paar schöne Dinge rausgesucht die das Thema Teezeremonie gut beschreiben. 


Einblick in eine Teezeremonie  

In Japan vor allem im Zentrum von Kyoto gibt es mehrere Orte wo man eine Tee-Zeremonie erleben kann. Beispielsweise kann man die "Tee-Zeremonie Erfahrung in Englisch " im Gion Kyoto erleben, die in Englisch und Japanisch aufgeführt wird. Die Teilnehmergebühr beträgt 2000 Yen.


Durchführung einer Teezeremonie

Es findet verschiedene Veranstaltung der Tee-Zeremonien in Japan statt. Es gibt „Saji" die für nur wenige vorher eingeladene Gäste zu empfangen ist, „Oyose" für allgemeine Gäste in großer Gruppe. Es gibt „Kenjosaji" in Tempel und Schrein,"Kuchikirisaji" wird bei Iemoto in der Regel von Oktober bis November veranstaltet (nach Kalender der Tee-Zeremonie ist Neujahr).

Man nennt das Manieren und die Methode von der Zubereitung der Tee „Temae".Diese Temae wird je nach Arten der Tee-Zeremonie unterschiedlich durchgeführt. Zuerst bekommen die Gäste eine Süßigkeit serviert, dann bringt der Gastgeber gesamte Utensilien ins Zimmer. Alle Utensilien werden vor der Gäste gereinigt und mit heißem Wasser gewärmt.

Danach wird das heiße Wasser in der Schale gegossen und mit Matcha-Pulver zusammen gerührt. Wenn der Tee fertig gerührt ist, wird den Gästen serviert. Sie müssen dann die Schale auf der linken Handfläche setzten und mit rechten Hand die Teeschale drehen.

Wenn man die Teezeremonie ausführt, konzentriert man sich zu 120% auf diese Tätigkeit. Alles andere wird ausgeblendet. Die einzige Aufgabe ist es, einen gut schmeckenden Matcha für den Gast zuzubereiten.






Quelle: https://www.japanhoppers.com/de/all_about_japan/culture/217/

Dienstag, 6. Februar 2018

*Rezension* Die Grimm-Chroniken-Apfelprinzessin, Maya Shepherd


"Ich liebe Märchen und dieses hier hat mich 
von vorn bis hinten begeistert."

Worum geht es? 

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird.
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.


Meine Meinung

Ich habe dieses Buch aus dem Wunderbaren Sternensand Verlag ganz spontan gewählt. Ich hatte plötzlich Lust auf ein kleines Märchen und da kam mir dieser Titel von Maya Shepherd in den Sinn.

Das Cover ist einfach unwiderstehlich. Ich LIEBE es. Es hat mich aber ein wenig in die Irre geführt. Ich habe bei dem Titel wirklich an eine schöne Märchen Adaption gedacht. Ich habe ich den Klappentext gelesen und es wird klar das es eher ein dunkles Märchen sein wird. 
Ich war überrascht das der Hauptstrang im Jahr 2012 spielt. Überrascht aber auch sehr begeistert. Ich liebe Fantasy Geschichten in unserer heutigen Zeit und Maya arbeitet viele reale Orte mit ein. Ich denke das diese Geschichte viel an Recherche benötigt hat und davor ziehe ich meinen Hut. 

Mayas Schreibstil ist sehr flüssig und umschreibt schön die Handlungen und Umgebung. Ich kann nur sagen das ich mich einfach sehr auf den nächsten Teil freue und das ich Maya auf der Leipziger Buchmesse sehen werde. :) 

Mein Fazit: Wer auf Märchen steht ist mit diesem Buch wirklich an der richtigen Adresse. Der Auftakt zu den Grimm-Chroniken war ein Genuss und ich denke das es im nächsten Band sehr düster und spannend wird.

Ich vergebe 5 von 5 Delicious Sternchen.




Details


Seitenzahl: 146 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Sternensand Verlag (2. Februar 2018)
Taschenbuch: 8,95 €
Ebook: 0,99 €

Sonntag, 4. Februar 2018

*Rezension* Das Schwein, Edward Lee


"Das Schwein ist Perversion pur."

Worum geht es?


Man nehme:
- einen skrupellosen Pornoproduzenten
- ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
- zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
- dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
- einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
- eine sexsüchtige Sektenbraut
- einen allzeit willigen Schäferhund
- ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Und fertig ist die größte literarische Sauerei des Jahrhunderts.


Richard Laymon: »Edward Lee - das ist literarische Körperverletzung!«

Horror Reader: Ein perverses Genie.


Meine Meinung

Ich bin noch Neuling was die Festalarischen (Eigenkreation xD) Werke angeht. Somit habe ich noch nicht all zu viel Erfahrung Was den Inhalt der Extrem Bücher angeht. 

Das Schwein von Edward Lee war mein zweites Buch vom Festa Verlag. Ich habe es spontan zum lesen gewählt da es mit 160 Seiten relativ kurz ist und sich schnell weglesen lässt.
Dachte ich!
Ich habe das Buch nach einigen Szenen doch kurz mal zur Seite legen müssen. xD Ich bin wirklich keine Mimose und habe schon einige Bücher mit hohen Darstellungen von Gewalt gelesen aber Edward Lee setzt da doch noch einmal einen drauf. Einiges ist da nicht so leicht zu verdauen. Doch irgendwie gibt es einen doch den Kick. Man will wissen wie es weitergeht obwohl man sich ekelt. Das ist ungefähr so als würde man einen Horror Film gucken. Man weiß das man sich gleich erschrecken wird, vielleicht hält man sich auch die Hand vor Augen aber trotzdem kann man nicht aufhören den Film zu gucken. 

Ich brauchte ein paar Seiten bis ich richtig in der Geschichte drin war. Falls man das so sagen kann. HAHA...Irgendwie wollte man nämlich gar nicht in die Story eintauchen.
Edward Lee versteht sich gut darin die Abgründe der Menschheit aufzudecken und das hat er sicher nicht nur mit diesem Buch bewiesen. 
Der Schreibstil ist sehr gut und beschreibt wirklich SEHR genau. Möchte man manchmal gar nicht so wirklich. Haha

Mein Fazit: Das Ende hat mich etwas nachdenken lassen und ich muss mir da noch einmal eine zweite Meinung einholen, aber alles in allem war das Buch gut. 
Es wird nicht das letzte sein was ich von Edward Lee lesen werde. 

Ich gebe 4 von 5 Delicious Sterne.



Details

https://www.festa-verlag.de/das-schwein.htm
Seitenzahl: 160 Seiten 
Sprache: Deutsch
Verlag: Festa Verlag
Taschenbuch: 12,99 €
Ebook: 4,99


  

Samstag, 27. Januar 2018

*Rezension* Die Z Akten - Freefall, P.G. Connor


"Für mich absolut keine 0815 Zombie Story."

Worum geht es?

Alles hat seine Zeit. Das Leben, die Menschen und der Tod.
Als ein mysteriöser Mann am Flughafen den nichts ahnenden Arzt und Wissenschaftler Leon Webber auffordert, ihm in einer dringenden Angelegenheit zu folgen, glaubt dieser zuerst an einen Aprilscherz eines Forscherkollegen.
Was er dann in einem Labor erlebt, lässt ihm den Atem stocken. Es ist der Beginn einer turbulenten und tödlichen Reise. Abwärts. Denn die Toten erwachen.
Dieser Roman ist das Prequel zu: Die Z Akten, erschienen im Dezember 2016.

Meine Meinung

"Die Z Akten - Freefall" von P.G. Connor ist das Prequel, also die Vorgeschichte zu dem 2016 Veröffentlichten Buch "Die Z Akten"
Ich durfte sozusagen zuerst die Vorgeschichte lesen. Da bin ich auch ziemlich froh drum. Haha 
Anders herum wüsste ich ja sonst schon wer überlebt. :) 
Das ist auch schon das richtige Wort zum Einstieg in meine Rezension...Überleben...

Wer kennt sie nicht, die Zombie Geschichten die fast alle mit dem Ausbruch einer mysteriösen Seuche oder einem Virus beginnen. Die Welt die dem Untergang geweiht ist und durch Untote überrannt wird. Nun ja, als Autor hat man bei diesen Geschichten nicht mehr viel Freiraum denn genau diese Geschichte wurde schon so einige male erzählt und irgendwann ist die Luft raus. Ihr denkt jetzt sicher das hier wäre alles sehr negativ behaftet aber ich habe ja noch gar nicht richtig angefangen. Haha

P.G. Connor`s Geschichte stecke ich nämlich nicht in diese 0815 Zombie Storys. Die Z Akten konnte mich wirklich überzeugen. Natürlich bricht auch in diesem Buch eine Seuche aus die nicht aufzuhalten ist aber Connor glänzt mit einer gewaltigen Portion Spannung die auch ziemlich mit der Psyche des Lesers spielt. Man hat zwei rote Fäden die irgendwann aufeinander treffen und es ist einfach alles Stimmig. Ich mochte die Beschreibungen die Untoten. Ich konnte mir alles super vorstellen und es blieb noch genügend Platz für die eigene Fantasie. 
Mir gefiel besonders gut das der Autor nicht ein einziges mal den Begriff "Zombie" benutzt. Er verwendet jegliche andere Bezeichnungen. Das finde ich lobenswert denn egal wie man sie bezeichnen soll das Wort Zombie geht wohl jedem am leichtesten über die Lippen. 

Das einzige was mich an dem Buch ein kleines bisschen gestört hat war der etwas holprige Sreibstil oder besser gesagt die Technik. Ich hätte in manchen Absätzen noch mal ein Lektorat hinzugezogen da mir ab und an einige Wortwiederholungen aufgefallen sind die man hätte vermeiden können.
Dies ändert aber nichts an meiner Einstellung zu diesem Buch. 

Mein Fazit: Eine wirklich tolle und spannende Geschichte. Ich freue mich auf noch mehr Stoff vom Autor. 

Ich gebe 4 1/2 Delicious Sternchen.
Auf anderen Plattformen runde ich auf 5 Delicious Sternchen auf. 


Details


Seiten: 292 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (18. Dezember 2017)
Taschenbuch: 9,99 €
Ebook: 2,99 €

Montag, 22. Januar 2018

*Rezension* Last Haven - Tödliche Geheimnisse, Lisbeth Jarosch


"Eine spannende und futuristische Dystopie."


Worum geht es?

Nordamerika im Jahr 2335. Vor mehr als 200 Jahren wurde hier der Staat Last Haven als internationales Projekt zur Lösung der Überbevölkerung der Erde gegründet. Als einziger Ort auf der Welt bietet er Sicherheit und Lebensqualität – zumindest denjenigen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Doch was passiert, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Wie schnell es dazu kommen kann, erfährt die 18-jährige Aida am eigenen Leib, als sie sich bei einem Arbeitsunfall verletzt. Auf einmal steht sie selbst auf dem Prüfstand und muss ihren Wert unter Beweis stellen. Zum Glück gibt es da jemanden, der ihr bei ihrem Kampf um einen Platz in der Gesellschaft eng zur Seite steht. Denn Last Haven ist gnadenlos gegenüber allen, die dem Land auf der Tasche liegen...


Meine Meinung

Last Haven ist mal eine etwas andere Dystopie die "eigentlich" sehr realitätsbezogen ist. Alles was in diesem Buch beschrieben wird könnte im Jahr 2335 wirklich so sein. 
Genau aus diesem Grund hat mir dieses Buch auch gut gefallen. Ich mochte es wie die Autorin die Reise der Protagonistin beschreibt. Denn eigentlich ist der Mittelpunkt wirklich Aida. Sie wird auf eine harte Probe gestellt und hat mehr mit ihrer eigenen Persönlichkeit zu kämpfen als mit dem gesamten System. In diesem Buch geht es viel um das Thema Angst. Angst zu versagen oder um die eigene Existenz selbst. Von Kapitel zu Kapitel rutscht man mehr und mehr in dieses Loch und kann die Gefühle von Aida fast mitfühlen. 

Mir hat zudem auch der Schreibstil sehr gut gefallen. Es liest sich sehr flüssig und die Machart fand ich wirklich super. 
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings doch. Der Anfang des Buches ist wirklich sehr fesselnd, doch dann nimmt die Spannung etwas ab und man fragt zwischendrin wann es endlich wieder an fahrt aufnimmt. Das hat mich dann in der Euphorie etwas ausgebremst. Zum Ende wird Last Haven aber noch mal richtig spannend. 

Mein Fazit: Eine gute Dystopie die eher auf die Psyche geht.

Ich gebe 4 von 5 Delicious Sternchen. 

  

Details

Seitenzahl: 360 Seiten
Sprache: Deutsch
Piper Gefühlvoll (12. Januar 2018)
Taschenbuch: 13,99 € 
Ebook: 2,49 €

Donnerstag, 11. Januar 2018

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen, Julia Adrian


"Nicht erwartete Wendung und krönender Abschluss."


Worum geht es?

"Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines." Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind? »Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück. Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.


Meine Meinung

Was ein Abschluss sag ich euch. <3 Danke Julia Adrian für diese Wunderbare Reihe. Du lässt einen ziemlich traurigen Leser zurück. Warum ich traurig bin? WEIL ES VORBEI IST! :') 
Doch der Klappentext hat es ja schon angekündigt: "Keine Geschichte sollte endlos währen." und so war es ein gelungenes Ende für die dreizehnte Fee. 

Die dreizehnte Fee war die erste Märchenadaption die mich so richtig überzeugen konnte. Sie hat alles was mein kleines Märchenherz begehrt. Denn die Märchen der Gebrüder Grimm sind eigentlich bis zur unser heutigen Zeit aufgehüpscht worden. 
Die Grausamkeit der eigentlichen Märchen wurde über die Zeit ausgeblendet und verändert. 
In dieser Geschichte finde ich aber einen kleinen Teil der Grausamkeit wieder. Sie behandelt viele Dinge die ich in den Ursprungsmärchen toll fand. 
Natürlich gibt es aber auch eine geballte Ladung Liebe und Gefühle. Denn wo wären wir ohne Liebe? 
Ihr merkt ich schweife etwas ab. 
Der dritte Teil der Fee hatte tolle Wendungen und hat mich sehr überrascht. Ich finde das Julia Adrian sich von Teil zu Teil gesteigert hat. Nicht nur in der Story sondern auch in ihrem Schreibstil. Ich fand "Entschlafen" noch einmal ein Stück flüssiger als "Erwachen" und "Entzaubert". 

Dieses Buch ist sicher nicht das letzte was ich von Julia gelesen habe. Die Art wie sie die Dramatik zwischen Lillith und dem Hexenjäger aufbaut ist einfach unfassbar. Niemand möchte so zwischen 50.000 Stühlen stehen wie diese beiden. Der Zwang das richtige zu tun und nicht zu wissen was das richtige ist wird zwischen diesen beiden überaus deutlich. 
Aber bevor ich jetzt zu viel Spoiler höre ich mal auf. xD

Mein Fazit: Ich liebe die Dreizehnte Fee und ich würde es begrüßen wenn Pandora mit einer weiteren Geschichte weiterlebt. 
(Julia, das war kein wink mit dem Zaunfahl sondern ein ganzer Zaun. xD)

Von mir gibt es 5 von 5 Delicious Sterne



Details

Seitenzahl: 320 Seiten 
Sprache: Deutsch 
Verlag: Drachenmond-Verlag (29. August 2016)
Taschenbuch: 12,00 €
Ebook: 3,99 €